Montag, 16. April 2012

Media Monday #42

Es ist wieder Montag, der Tag der Wahrheit. Ein weiteres Mal vielen Dank an das Medienjournal für die schicken Fragen.



1. Der beste Film mit Stanley Tucci ist für mich „Road to Perdition“, wobei ich lediglich einige neuere Filme mit ihm gesehen habe und überzeugt bin, dass vor der Jahrtausendwende noch der ein oder andere Geheimtipp dabei ist. Nebenbei ein ganz toller Schauspieler, der in seinen Nebenrollen fast jeden Film ein bisschen aufwertet. Jüngst tat er das auch in „Die Tribute von Panem - The Hunger Games“, der derzeit noch im Kino zu sehen ist. Und nein, der Film ist keine Empfehlung wert.
2. Roland Emmerich hat mit keinem Film seine beste Regiearbeit abgelegt, weil mich der gefühlte tausendste Weltuntergang überhaupt nicht interessiert bzw. die Sichtung schon viel zu lang her ist, um seine Regiearbeit zu beurteilen. Sicherlich nicht der schlechteste Regisseur, aber auch kein besonders interessanter bzw. vielseitiger seiner Art.
3. Der beste Film mit Audrey Tautou ist für mich keiner (Jaja, heute ist Langeweile angesagt), da ich mich schon seit einer halben Ewigkeit vor „Die fabelhafte Welt der Amelie“ drücke, mit ihren sonstigen französischen Arbeiten nicht bewandert bin und auch sonst nur „The Da Vinci Code“ gesehen habe, mit einer Leistung (vom Film ganz zu schweigen), die mich nicht gerade vom Hocker haute.
4. Wie findet ihr es, wenn bekannte Filmschauspieler plötzlich im Serienfach auftauchen und vor allem, wertet das diese Serien eurer Meinung nach auf oder hat das keinen Einfluss?
Natürlich freut man sich, wenn beim Auftritt eines bekannten Filmschauspielers in einer Serie dann der "Aha-Moment" kommt, indem man sich denkt: "Oh, den kenn ich doch." Sicherlich verfolgt man auch jene Folge mit größerem Interesse und schenkt dem Geschehen mehr Aufmerksamkeit. Die Serie generell aufwerten, tut das aber nicht. Mal ganz abgesehen davon, dass ich sowieso kein großer Serien-Fan bin, muss jede Serie über einen längeren Zeitraum bestehen, in dem ganz andere Faktoren zum Erfolg einer Serie eine größere Rolle spielen als seine Schauspieler. Steigendes Interesse: Ja, aber nicht zwangsweise steigende Qualität, schon gar nicht, wenn man die Serie als Ganzes bewertet, anstatt einzelner Folgen.
5. Filme, bei denen in den letzten fünf bis zehn Minuten vor Schluss alles über den Haufen geworfen wird, was man zuvor gesehen hat, sind entweder aufgrund dieser unkonventionellen Methode sehr sehenswert oder sehr sinnlos. Da mir aber als Beispiel gerade nur Shutter Island einfällt, tendiere ich hier zu ersterem.
6. Im Grunde ist Benicio del Toro einer meiner liebsten Schauspieler, aber „Wolfman“ mit ihm war wirklich enttäuschend, denn ich habe tatsächlich selten so einen blassen Hauptdarsteller gesehen. Der Film war ohnehin kein Kracher und da del Toro nichts dagegen tat (im Gegenteil), war seine Leistung für mich doch sehr enttäuschend.
7. Mein zuletzt gesehener Film war „Big Fish“ und der war faszinierend, weil Tim Burton hier eine liebevolle Hommage an den Zauber der guten, alten Märchengeschichten zusammengeschustert hat, die in jeder Beziehung für sich steht und zum Träumen und in Erinnerung Schwelgen veranlasst.



Kommentare:

  1. Stimmt, "Big Fish" ist ein wunderschöner Film, für mich vielleicht sogar Burtons bester. Auch wenn man ihn schon kennt, berührt er einen doch immer wieder (spätestens am Ende). Daumen hoch auch für "Road to Perdition".

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    1. Joa, ist gestern in meiner Gunst sogar noch ein wenig nach oben geklettert. Wenn ich den besten Burton wählen müsste, könnte ich mich nicht so recht zwischen dem hier und "Ed Wood" entscheiden. "Road to Perdition" ist klasse. Ich denke, das sieht fast jeder so. :)

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  2. Keine Liebe für Roland? Wenigstens etwas hätte ich mir erhofft :D

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    1. Ich hab wahrscheinlich auch nur seine schlechtesten Werke bisher gesehen. :D
      Von "Independance Day" und "Godzilla" kenne ich beispielsweise nur Ausschnitte (oh ja, *schäm*) und mittlerweile habe ich auch keine Lust mehr die zu schauen bzw. denke ich, dass ich die sowieso nicht mehr allzu gut finden werde. Wäre sicherlich anders, wenn ich mit solchen Filmen aufgewachsen wäre...

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  3. Benicio del Toro? Super Darsteller, auch einer meiner Favoriten, aber tatsächlich hin und wieder bekannt für Totalausfälle (siehe auch DIE STUNDE DES JÄGERS).

    Zu Roland: Kann auch UNIVERSAL SOLDIER empfehlen, feinstes Actionkino. ;)

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    1. "Die Stunde des Jägers" hab ich ganz vergessen. Den hatte ich nach einer halben Stunde aufgegeben. :D
      Ich glaub der Emmerich kann ruhig noch warten ... trotzdem danke für den Tipp, aber sowas schau ich mir dann doch nur zufällig mal im TV an. ;)

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